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Sonntag, 2010-09-05

Arktis: Geopolitische Folgen der Klimaerwärmung

In keiner anderen Region der nördlichen Hemisphäre bewirkt der Temperaturanstieg so enorme Auswirkungen auf die Umwelt wie in der Arktis. Als Ergebnis der fortschreitenden Temperaturverschiebungen schmelzen die Gletscher und das Eis des Nordpolarmeeres und der dazu gehörenden Inseln, wie Grönland. Erwartet werden Erosionen der Küsten und das Ansteigen der Meere. Seewege, die früher im Winter nur beschränkt schiffbar waren, wie die Nord-Ost-Passage und die Nord-West-Passage, könnten in Zukunft auch zu dieser Jahreszeit benutzbar sein. Die Seewege von Europa nach Ostasien und von der amerikanischen Ostküste nach Ostasien würden dadurch erheblich kürzer werden.

Gleichzeitig zeichnet sich der Zugriff verschiedener Staaten auf Rohstoffe, wie Erdöl und Erdgas, die in der Arktis und den zugehörigen Küstengewässern bereits erfasst oder vermutet werden. Es ist nicht überraschend, dass die Anrainerstaaten des Nordpolarmeeres Russland, Norwegen, Dänemark, Kanada und die USA ihre Ansprüche anmelden und auch darauf pochen. An der Tagung wurden die Aspekte des Völkerrechts und die Interessen und Strategien der USA und der Russischen Förderation bezüglich der Arktis analysiert und diskutiert.

Interessen und Strategie der Russischen Föderation
PowerPoint-Vortrag von Dipl.-Ges., Dipl.-Ing. Egbert Lemcke

USA: Interessen und Mittel für die Beherrschung der Arktis
PowerPoint-Vortrag von Prof. Dr. Albert A. Stahel

Völkerrechtliche Aspekte
Prof. Dr. Lucius Caflisch (Leider keine Unterlagen vorhanden)

Freitag, 2009-02-20 22:48 Alter: 2 Years